Blutwäsche jetzt auch für die Leber

Autor: CG, online first

Akutes Leberversagen und kein Organ da: Aus dieser prekären Lage halfen sich Essener Hepatologen mit einer „Leber-Blutwäsche“.

Ein akuter Schub einer chronischen Hepatitis brachte den 62-Jährigen in eine heikle Lage. Die fulminante Entzündung – aufgepfropft auf eine Zirrhose – trieb die Leber in den Generalstreik, die Transaminasen kletterten auf weit über 3000 U/l. Daher listete man den Mann, der bereits eine Enzephalopathie und ein hepatorenales Syndrom aufwies, eiligst für die Transplantation.

Als Überbrückung führten die Kollegen PrometheusTM durch, die Plasmafraktionierung entfernt Albumin- und wassergebundene Toxine. Unter Lamivudin gingen auch die Transaminasen stark zurück. Eine Transplantation war bislang nicht erforderlich, so Dr. Sebastian Haag und Kollegen von der Universitätsklinik Essen.

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