Bonus für sparsames Verordnen

Autor: REI/khb

Was mit der Peitsche der Richtgrößen- und

 

Wirtschaftlichkeitsprüfung nicht gelang, soll nun ein "Bonus" schaffen: Ärzte erhalten Geld, wenn sie sparsamer Arzneimittel verordnen. Trotz starker Widerstände in der Vertreterversammlung versucht die KV Nordrhein, solch eine Vereinbarung mit den Kassen umzusetzen. Und auch in Berlin gibt es einen Bonus.

Mit dem Bonus von bis zu 5000 xa4 pro Arzt, davon ist die Kölner Nervenärztin Angelika Haus überzeugt, halten "Denunziation und Misstrauen Einzug in unsere Praxen". Die Landesvorsitzende des nordrheinischen Hartmannbundes hatte zusammen mit 27 weiteren Delegierten eine Sonder-VV veranlasst und dort den Antrag gestellt, die weitgehend abgeschlossenen Honorarverhandlungen für 2002 neu aufzunehmen, da eine Verbindung des ärztlichen Honorars mit der Arzneimittelversorgung abzulehnen sei. Nach vier Stunden Debatte wurde der Antrag mit 66 Stimmen abgelehnt, bei 46 Befürwortern und einer Enthaltung.

Eine Verführung mit Geschmäckle

Kollegin Haus fürchtet um die Glaubwürdigkeit der Ärzte. Wenn doch...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.