Bremse für den Pillen-Trip

Autor: Marlies Michaelis

Ob Lustlosigkeit oder Angst - jeder sechste Erwachsene versucht mindestens einmal pro Woche die schlechte Stimmung per Pille aufzuhellen - und das auf Rezept. Ärzte sollen nun bei der Verordnung relevanter Mittel mehr auf eine mögliche Sucht achten.

Die Sucht-Pille auf Rezept - das soll es in Zukunft nicht mehr geben. Damit Ärzte in Deutschland besser erkennen können, ob ein Patient sich vom Arzt seine kleinen Helfer verschreiben lässt, haben Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Fachleute aus der Suchthilfe und Vertreter von Patientenorganisationen gemeinsam einen Leitfaden für Mediziner erarbeitet, teilte die Bundesärztekammer mit.

Der Weg hin zur Abhängigkeit von Medikamenten verläuft schleichend, die Umgebung merkt meist nichts davon und auch der Betroffene selbst versucht oft einfach, dem Leid zu entgehen. So schildert der Leitfaden das Beispiel einer Patientin, die zunächst ab und an die kleinen Tabletten gegen den...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.