Britische Kuh-Mensch-Embryonen fachen Stammzell-Debatte an

Autor: AFP

Eine Chimäre aus menschlichem Erbgut und tierischer Eizelle: Die Nachricht von der Insel klingt zunächst sensationell und dürfte in Deutschland all jenen neue Argumente liefern, die die Forschung hierzulande aufgrund der strengen Gesetzgebung im internationalen Hintertreffen sehen. Doch Experten sehen das britische Experiment gelassen - auch weil der therapeutische Nutzen selbst von menschlichen embryonalen Stammzellen mehr und mehr angezweifelt wird.

Die forschungspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Priska Hinz, ist für eine Beibehaltung der deutschen Stammzell-Beschränkungen. "Nicht alles was spektakulär ist, ist unbedingt gut für den Menschen", sagt sie. Die embryonale Stammzellforschung habe ursprünglich das Ziel gehabt, Zellersatz-Therapien für Menschen zu entwickeln. Inzwischen seien sich aber fast alle Experten einig, dass dieses Verfahren wenig erfolgversprechend sei.

Eine Experten-Anhörung im März im Bundestag ergab, dass die Forschung an adulten Stammzellen und die Reprogrammierung von Hautzellen für die Behandlung schwerer Krankheiten vielversprechender sei als die ethisch umstrittene Forschung an embryonalen...

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