Brustkrebs statt Hitzewallungen

Autor: mic

Nach mehr als fünfjähriger Behandlung mit Östrogen & Co. steigt bei Frauen das Brustkrebsrisiko – das bestätigt eine neue Studie jetzt auch für die in Deutschland übliche Behandlungspraxis.

 

Werden bei Frauen nach einsetzen der Menopause zusätzlich weibliche Sexualhormone verabreicht, um einen bestimmten gesundheitlichen Effekt zu erreichen, beispielsweise gegen Hitzewallungen vorzugehen, so tragen diese Frauen nach einigen Jahren ein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Darauf hatten schon 2002 die Women`s Health Initiative Study und 2003 die Million Women Study hingewiesen. Wilhelm Braendle vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf und seine Kollegen bestätigten nun, dass diese Ergebnisse auch für die in Deutschland übliche Verschreibungspraxis zutreffen. Sie veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie im Fachmagazin International Journal of Cancer (2008, doi 10.1002/ijc.23655).

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