Chirurg wollte Operationsfehler bei Schönheits-OP vertuschen

Autor: RA Florian Gritschneder, Foto: BilderBox

Aufgrund der verzögerten Einweisung in die Intensivstation starb eine Patientin. Versuchter Mord?

Der Mediziner betrieb in Berlin eine chirurgische Tagesklinik, überwiegend für Schönheitsoperationen. Im Frühjahr 2006 operierte er vormittags eine 49-jährige, gesunde Patientin (Fettabsaugung, Narbenentfernung am Bauch). Bei einer solchen Operation muss ein Anästhesist dabei sein - er ziehe einen hinzu, hatte der Operateur der Patientin und dem Ehemann wahrheitswidrig zugesichert, obwohl er die Anästhesie selbst vornahm.

Während des Eingriffs kam es zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand, den der Chirurg unzureichend behandelte. Dann ließ er die Frau am Nachmittag stundenlang bewusstlos liegen – führte derweil seine Sprechstunde durch –, anstatt sie sofort zur cerebralen Reanimation in eine...

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