Chronisch Kranken mit niedriger Transferrinsättigung Eisen geben

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Wenn die Reservelampe leuchtet: TSAT ist bei entzündlichen Erkrankungen zuverlässiger als Serumferritin. © Kateryna_Kon – stock.adobe.com

Für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist eine Infusion oftmals der einzige Weg, die Eisenvorräte aufzustocken. Aber auch diejenigen mit Herz-, Nieren- und Krebserkrankungen profitieren von der parenteralen Substitution.

Wer unter einer chronischen Herzinsuffizienz, einer Niereninsuffizienz, einer chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder Malignomen leidet, hat ein hohes Risiko für einen Eisenmangel. Die Beschwerden sind bekanntermaßen recht unspezifisch und verstecken sich häufig hinter den Symptomen der Grunderkrankung, schreiben Dr. Patrick­ Biggar­, Klinikum Coburg, und Kollegen.

Gesichert wird die Diagnose Eisenmangel durch die Serumferritinwerte oder die Transferrinsättigung (TSAT). Letztere spielt vor allem bei Grunderkrankungen mit entzündlicher Komponente eine wichtigere Rolle, da sie zuverlässiger ist. Ein Eisenmangel mit TSAT-Werten unter 20 % kann sich pathophysiologisch bereits vor...

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