Chronischer Durchfall – wann ist es ein Reizdarmsyndrom?

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp, Foto: thinkstock

Weiche Stühle und Bauchschmerzen: Hat Ihr Patient ein Reizdarmsyndrom? Die Diagnosestellung erfolgt klinisch, die Therapie symptomorientiert, multimodal und empirisch.

Die Durchfälle treten intermittierend – oftmals nur tagsüber – auf, sind weich bis wässrig und nicht blutig und bessern sich bei Nahrungskarenz. Das sind die typischen Symptome funktioneller gastrointestinaler Erkrankungen wie dem Reizdarmsyndrom (RDS), der häufigsten Ursache chronischer Diarrhöen bei Patienten in der haus-ärztlichen Praxis.


Pathogenetisch wirken viele Faktoren zusammen: zum einen nervale Faktoren wie viszerale Hypersensitivität und eine gesteigerte gastrointestinale Motilität, Dysfunktionen des autonomen Nervensystems, sowie psychiatrisch-psychologische Faktoren wie Depressionen, Angststörungen und in besonderem Maße Stress.


Bei anderen Patienten steht eher eine...

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