CUP-Syndrom: Viele Patienten profitieren offenbar nicht von zielgerichteter Therapie

Autor: Maria Weiß

Das Konzept „Primärtumor identifizieren und spezifisch behandeln“ scheint bei CUP nicht immer aufzugehen. Das Konzept „Primärtumor identifizieren und spezifisch behandeln“ scheint bei CUP nicht immer aufzugehen. © iStock/peterschreiber.media

Das bisherige Ziel bei Karzinomen mit unbekanntem Primärtumor: die Identifizierung des Primarius. Das soll eine spezifische Therapie ermöglichen. Möglicherweise bringt dieses Konzept aber gar keine Vorteile.

Aus Autopsiestudien weiß man: Karzinome mit unbekanntem Primärtumor (CUP) haben ihren Ursprung am häufigsten in Lunge und Pankreas (27 bzw. 24 %). Der Rest verteilt sich auf andere Tumorentitäten. In der Identifizierung des Primarius hat man erhebliche Fortschritte gemacht – heute lässt sich dieser häufig auch mit ausreichender Sicherheit durch Gen-Expressionsprofil-Analysen bestimmen, erklärte Dr. Gerdt Hübner von den SANA Kliniken Ostholstein.

Die Frage sei aber: Profitieren die Patienten davon? In zwei Studien aus diesem Jahr wurde gezeigt, dass das nicht unbedingt der Fall ist. In einer japanischen Multicenterstudie wurde bei 101 Patienten mit CUP-Syndrom mittels Genexpressionsprofil...

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