Cyproteronacetat erhält Status quo

Autor: vgl

Nach laparoskopischer Sanierung einer pelvinen Endometriose eignet sich Cyproteronacetat (CPA) in den ersten Monaten gut zur Analgesie endometriotischer, vor allem aber dysmenorrhoeischer Restbeschwerden. Voraussetzung ist eine antigonadotrope Tagesdosis von 12,5 mg.

Das antiandrogene Gestagen muss dafür allerdings kontinuierlich eingenommen werden. Eine Vergleichsstudie mit 90 Patientinnen zeigte jetzt, dass diese Variante der therapeutischen Gestagenamenorrhoe der Mikropille in ihrer analgetischen Wirksamkeit bei der postoperativen Endometriosebehandlung überlegen ist.

33 von 45 (73 %) mit Cyproteronacetat behandelten Frauen wurden laut mehrerer Schmerz- und Befindlichkeitsskalen schmerz- und beschwerdefrei. Bei den kontinuierlich mit einer Mikropille mit 0,02 mg EE2 und 0,15 mg Desogestrel Behandelten waren es 30 von 45 (67 %). Die Beobachtungsdauer betrug sechs Monate nach laparoskopischer Endometriosekoagulation.

Abgefragt wurden Dysmenorrhoe,...

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