Dabei hilft Ihnen der UKPDS-Rechner

Es gibt verschiedene Hilfen zur Berechnung des kardiovaskulären Risikos der Diabetiker. "Die Aussagekraft vieler Methoden ist limitiert," warnte Dr. Rury Holman, Oxford, am Cardiology update. Denn die Mehrzahl basiert auf Daten der Framingham Studie - und die umfasste gerade einmal 337 Patienten mit Diabetes.

Basierend auf den Daten der UKPDS-Studie wurde am Oxford Centre for Diabetes, Endocrinology and Metabolism mit der UKPDS-Risk-Engine ein neuer Risikorechner entwickelt. Und dessen Berechnungen sind weitaus treffender, wie Dr. Holman am Beispiel der WESDR-Studie aufzeigte: In dieser Untersuchung, die ein Hoch-Risikokollektiv umfasste, wurden 316 kardiovaskuläre Todesfälle verzeichnet. Eine Berechnung auf Basis der Framingham-Daten hätte nur 109 Todesfälle erwarten lassen. "Und dies hat natürlich Auswirkungen auf das Vorgehen in der Praxis. Bei solch einer falschen Einschätzung des Risikos fällt die Behandlung vielleicht weit weniger aggressiv aus, als angemessen gewesen wäre," unterstrich der...

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