Darf es vielleicht ein bisschen mehr Heparin sein?

Autor: Friederike Klein

Bei morbider Adipositas erscheint Dosisanpassung teilweise sinnvoll. © fotolia/ pittawut

Ein Body-Mass-Index über 40 kg/m² erhöht neben vielem anderem auch die Gefahr für venöse Thromboembolien. Betroffene finden sich allerdings nur selten in Antikoagulationsstudien, die Evidenzlage ist daher dünn.

Das Risiko für eine venöse Thromboembolie (VTE) liegt bei starkem Übergewicht unabhängig von anderen Risikofaktoren zwei- bis dreifach höher, so Professor Dr. Sebastian Harder, klinischer Pharmakologe vom Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Aufgrund des viel größeren Verteilungsvolumens – nicht nur hinsichtlich des Körperfetts, sondern auch des Blutvolumens und Intrazellularraums – treten bei Adipositas permagna pharmakokinetische Änderungen auf. Allerdings nimmt auch die totale Clearance zu, z.B. durch eine größer werdende Leber. Leitlinienempfehlungen zu einer angepassten Dosierung für die Betroffenen gibt es nicht.

Kleine Studie wurde meinungsbildend

Eine Fallserie zur...

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