Das Bruchband ist nicht auszurotten ...

Autor: CG

Im Zeitalter moderner Hernien-Chirurgie doktern noch erstaunlich viele Patienten mit Bruchbändern herum. Und so mancher Hausarzt ist damit einverstanden: Laut einer Schweizer Befragung halten immerhin 15 % der Kollegen den Leistengurt für keineswegs obsolet.

Die Diagnose "Hernienleiden" bedingt grundsätzlich eine Operationsindikation, betont Dr. Duri Gianom von der Chirurgischen Klinik, Kreisspital Männedorf, in "Der Chirurg". Die Bruchbandtherapie wird dagegen laut Lehrbuch als ineffizient abgelehnt.

In der Schweizer Studie gaben jedoch 39 (ca. 15 %) von rund 250 Hausärzten an, noch mit der jahrtausendealten Behandlungsoption zu arbeiten. Begründungen hierfür lauteten u.a.: Patientenwunsch, Narkoseangst, Inoperabilität.

Inkarzeration nicht sicher verhütet

Im eigenen Krankengut überblicken Dr. Gianom und Kollegen 14 Bruchbandträger. Neun von ihnen waren "Überbrücker", sprich, sie wollten die geplante Hernien-Operation aus beruflichen oder...

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