Das „Herz auf einem Chip“ soll Medikamente sicherer machen

Autor: Dr. Sascha Bock

Mit einem menschlichen Organ hat das Gerüst auf den ersten Blick wenig zu tun. © University of Toronto

Es ist Herzmuskelgewebe und es schlägt im Takt – aber nicht im Brustkorb, sondern auf einer Art Computer-Chip. Forscher haben aus humanen Stammzellen ein Modell angefertigt, mit dem sich z.B. kardiotoxische Effekte von Medikamenten in der Entwicklung erkennen lassen, bevor Menschen in Studien zu Schaden kommen.

Zwar können menschliche Kardio-myozyten nicht einfach per Biopsie „geerntet“ und vervielfältigt werden. Doch die Herstellung von Herzmuskelzellen in der Petrischale ist heutzutage quasi ein Klacks. Mit speziellen Protokollen zur Differenzierung gelingt die Konversion von humanen embryonalen oder induzierten pluripotenten Stammzellen in kardiales Gewebe, erklärte Professor Dr. Milica Radisic vom Institute of Biomaterials and Biomedical Engineering der University of Toronto.

Die differenzierten Zellen weisen allerdings einen geringen Reifungsgrad auf. Schon ein Blick durchs Mikroskop zeigt, dass sie wenig mit adulten Kardiomyozyten gemeinsam haben. Auch ihre Kontraktionsfähigkeit kommt...

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