Datenschützer, Ärzte und Patienten gemeinsam gegen e-Card

Autor: AFP

Gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte hat sich ein Bündnis aus Bürgerrechtsorganisationen, Datenschützern, Patienten und Ärzteverbänden formiert. Die Gesundheitskarte werde die medizinische Versorgung verteuern und elementare Rechte der Bürger verletzen, teilte das Bündnis "Aktion: Stoppt die e-Card" mit.

Es müsse nach technologischen Alternativen gesucht werden, die im Gegensatz zur Gesundheitskarte auf zentrale Datenspeicherung verzichten und das Bürgerrecht auf informationelle Selbstbestimmung schützten. Notwendig sei auch ein unabhängiger und demokratischer Diskussionsprozess in der Öffentlichkeit.

Die elektronische Gesundheitskarte soll nach dem Willen der Bundesregierung die bisherige Krankenkassenkarte ersetzen. Sie ist mit Bild und Adresse des Versicherten ausgestattet. Der von Ärzten befürchtete Missbrauch soll durch eine PIN wie bei Bankkarten deutlich erschwert werden, weil ohne die Versicherten niemand unbefugt Daten auslesen können soll. Die Karte kann später um die Funktion...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.