Sinn und Unsinn der Untersuchung Braucht die Rheumatologie die PET-CT?

Autor: Dr. Sonja Kempinski

PET-CT oder kein PET-CT in der Primärdiagnostik – das ist die Frage. Einerseits spart die Untersuchung viel Zeit und führt meist schnell zu einer Diagnose. Auf der anderen Seite stehen die Strahlenbelastung und der in den Augen mancher Fachleute mangelnde echte Nutzen. Letzteres könnte allerdings durch neue Tracer relativiert werden.

Die PET-CT ist in der Rheumatologie überaus nützlich und sollte besser früher als später eingesetzt werden, meinte Prof. Dr. ­Torsten­ ­Witte­ von der Medizinischen Hochschule Hannover. Sie verhilft in über 80 % der Fälle zur Diagnose und spart dabei Zeit und Kosten. Der Experte verdeutlichte dies an einer Kasuistik: Eine 59-Jährige fühlte sich seit drei Monaten abgeschlagen und hatte bei der hausärztlichen Untersuchung ein CRP von 131 mg/l. Um Infektionen und Malignome auszuschließen, veranlasste der Hausarzt eine Reihe von Untersuchungen. Doch Röntgenthorax, Ultraschall von Abdomen und Lymphknoten, Gastroskopie, Koloskopie, Knochenmarkbiopsie und die gynäkologische Abklärung waren alle…

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