Den Kampf gegen Krebs ?pflanzlich unterstützen

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Komplementärmediziner nutzen Curcumin aus der Gelbwurzel in der Tumorbehandlung. Jetzt wurde ein Mechanismus seiner Wirkung entschlüsselt.

Als wesentlicher Risikofaktor für Karzinombildung und Metastasierung gelten chronische Entzündungen. Und genau da setzt Curcumin an, indem es die proinflammatorischen Zytokine CXCL 1 und 2 ausbremst, wie bereits an Brust- und Prostatakrebsmetastasen belegt wurde.

Curcumin moduliert Mikro-RNAs

Forschern gelang es nun, an Mammakarzinommetastasenzellen zu zeigen, dass dieser Effekt auf der Modulation von Mikro-RNAs beruht.1 Von Bedeutung ist dabei vor allem miR181b, das CXCL 1 und 2 herunterreguliert. Curcumin bewirkt eine Überexpression von miR181b und verhindert so Wachstum und Invasion der Tumorzellen. Nach Ansicht der Autoren bietet der Pflanzenstoff vermutlich ein einfaches und...

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