Denken Sie bei Brustkrebs auch an die sekundäre Osteoporose

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann, Foto: thinkstock

Die Tumortherapie-induzierte Osteoporose ist ein brisantes und zugleich vielfach vernachlässigtes Thema. Eine endokrine Therapie ist ein unabhängiger Risikofaktor und Prävention das A und O, um ein Frakturrisiko gar nicht erst entstehen zu lassen.

Die gynäkologischen Onkologen sehen Patientinnen mit Mammakarzinom in der Regel als Erste und haben damit auch eine besondere Verantwortung für Langzeitnebenwirkungen, die durch die Therapie induziert werden, erläutert Professor Dr. Ingo Diel im Gespräch mit Medical Tribune Onkologie•Hämatologie. Dazu gehört insbesondere die sog. sekundäre Osteoporose, die auch durch verschiedene Chemotherapeutika und vor allen Dingen durch die gängigen endokrinen Therapiemaßnahmen mit Aromatasehemmern, Tamoxifen oder GnRH-Analoga induziert werden kann.

Vorsicht ist bei der Behandlung mit Aromatasehemmern geboten

Besonders hoch ist das Risiko unter der Behandlung mit Aromatasehemmern, welche die...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.