Depressiv und dick: Erst der Psychiater entdeckte die Genommutation

Autor: Dr. Anne Benckendorff

Patient litt 40 Jahre lang unter nicht erkanntem Klinefelter-Syndrom. © fotolia/Photographee.eu

Das Klinefelter-Syndrom wird auch im Verlauf noch nicht einmal in der Hälfte der Fälle erkannt. So auch bei einem Patienten, der nach einem Trauerfall psychiatrische Hilfe suchte.

Nachdem er seinen Vater bis zu dessen Tod betreut hatte, stellt sich ein 40-Jähriger aufgrund eines ängstlich-depressiven Syndroms in der psychiatrischen Sprechstunde vor. Der adipöse Mann hat einen Diabetes, eine Hyperurikämie und einen Bluthochdruck. Diese Vorerkrankungen werden bereits medikamentös behandelt. Er berichtet über Entwicklungsverzögerungen in der Kinder- und Jugendzeit und dass er sich bereits vor zehn Jahren wegen einer ängstlich-depressiven Symptomatik in Psychotherapie befand.

Aktuell leidet er zusätzlich intermittierend auch unter panikartigen Ängsten. Zudem berichtet er über einen leichten Waschzwang und eine Grübelneigung. Bei der körperlichen Untersuchung fallen ein...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.