Der eingebildete Kranke leidet wirklich

Autor: FJS; Vorab-Meldung der Printredaktion

Immer wieder steht der Patient auf der Matte, und immer mit denselben Beschwerden, für die Sie beim besten Willen keine Ursache finden. Der Umgang mit Hypochondern verlangt viel Geduld. Doch es gibt durchaus Erfolg versprechende Strategien, die Ihrem Schützling helfen können.

In Arztpraxen gehören Hypochonder zumeist nicht zu den beliebtesten Patienten. Sie kosten viel Zeit, verärgern Ärzte durch ihr forderndes Auftreten und lassen sich in ihrer Überzeugung, unter einer unentdeckten, schweren oder gefährlichen Krankheit zu leiden, kaum erschüttern. Diese übertriebene Sorge um ihre Gesundheit rührt häufig von einer Fehlinterpretation gutartiger Empfindungen. So lösen schon leichte, orthostatische Schwindelgefühle oder ein passagerer Tinnitus bei einem Hypochonder große Ängste aus.

Trotz der Aversionen, die solche Patienten bei Medizinern auslösen, lohnt die Auseinandersetzung mit dieser Störung, denn vier bis sechs Prozent aller Kranken in Allgemeinpraxen sind...

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