Der Frust mit der Lust: Potenzmittel und ihre Nebenwirkungen

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Fast jeder „kann“ wieder, doch mancher steht mit Schmerzen und Fibrosen da. © fotolia/Kaspars Grinvalds

Die Therapie der erektilen Dysfunktion hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten stark verändert. Mittlerweile gibt es eine große Bandbreite an medikamentösen Therapieoptionen, die fast jedem Betroffenen ein zufriedenstellendes Sexualleben ermöglichen können – allerdings nicht ganz nebenwirkungsfrei.

Noch vor 20 Jahren bestand das Therapieangebot bei der erektilen Dysfunktion (ED) gerade mal aus drei Präparaten: Prostaglandin E1 (PGE1), Papaverin und Phentolamin. Im Zeitalter der Phosphodiesterase-5 (PDE-5)-Inhibitoren stehen diese Therapeutika meist nur noch in der zweiten Reihe. Primär verabreicht werden sie beispielsweise bei Kontraindikationen gegen orale Medikamente, so Professor Dr. Herbert Sperling, Kliniken Maria Hilf, Mönchengladbach.

PGE1-Gel lieber nur auf die Eichel auftragen

Als hochwirksam hat sich z.B. die SKAT (Schwellkörperautoinjektionstherapie) erwiesen. Um eine Effektivität von 70–80 % zu erreichen, muss der Patient allerdings genau angeleitet werden, wie er das...

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