Der GKV-Brei wird nicht umgerührt

Autor: REI

"Revolutionäre Veränderungen im Gesundheitswesen werden von der Bevölkerung nicht akzeptiert und von der Politik nicht umgesetzt." Davon ist Professor Dr. Fritz Beske (79) nach jahrzehntelangen Erfahrungen als Politikberater überzeugt. Auch der Vision eines totalen Kostenerstattungssystems, der viele Ärzte anhängen, gibt er keine Realisierungschance.

"Harte Einschnitte wird es nach der Bundestagswahl nicht geben", prophezeite der Gründer des Kieler Instituts für Gesundheits-System-Forschung den Mitgliedern der Nordbadischen Ärzteinitiative (NAI) bei ihren "Sinsheimer Arbeitstagen". "Kleinklein" werde das Geschehen bestimmen, da jeder - egal wer am Ruder sei - Rücksichten zu nehmen habe. Vorstellen kann sich Prof. Beske, dass es eine politische Mehrheit gibt, um die GKV-Pflichtversicherungsgrenze anzuheben und weitere Einkommen in die Beitragsbemessung einzubeziehen. Doch die wahren Sprengsätze - die Finanzierung des medizinischen Fortschritts und die demographische Entwicklung zu einer Rentnergesellschaft - würden noch gar nicht richtig...

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