Der Krampf mit dem Impfen

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Vermeintliche Komplikationen selten auf Vakzinierung zurückzuführen. © fotolia/guerrieroale

Dravet-Syndrom, Autoimmunleiden, Narkolepsie – die Ängste vor Impfkomplikationen sind groß. Dabei ist ein kausaler Zusammenhang zur Vakzinierung nur selten gegeben. Und die Inzidenz vieler „Nebenwirkungen“ liegt im Promille-Bereich.

Wer sich oder seine Kinder impfen lässt, erwartet eine höchstmögliche Verträglichkeit und Sicherheit. Doch die Bewertung dieser ist nicht immer einfach. So werden in Deutschland Impfnebenwirkungen nicht systematisch erfasst, sondern auf Basis von Einzelmeldungen oder Beob­achtungs- bzw. Fall-Kontrollstudien unter Berücksichtigung der Zulassungsdaten hochgerechnet.

Kausalität und Koinzidenz nicht immer klar zu trennen

Ein solches Verfahren ist naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet, Kausalität und Koinzidenz lassen sich nicht immer klar trennen, schreiben Professor Dr. Markus Knuf und Kollegen vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz. Komplexe...

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