Der unerkannte Zeckenstich

Autor: Martin Wiehl

Brennende Schmerzen an Armen und Beinen sowie gürtelförmige Rumpfschmerzen können auf eine Borreliose nach einem Zeckenstich hindeuten. Hier helfen nicht Schmerzmittel, sondern eine Antibiotikatherapie.

Die Schmerzen entlang der Nervenbahnen an Armen und Beinen stellen sich eine bis zwölf Wochen nach dem Zeckenstich ein. Das berichtet Prof. Dr. Reinhard Kaiser vom Klinikum Pforzheim im Ärzteblatt Thüringen. Dann aber denken die meisten Betroffenen gar nicht mehr an den vorangegangenen Zeckenstich. Verantwortlich für die Schmerzen sind Borrelien, die sich ins Nervensystem verirrt haben. Diese Bakterien stammen aus dem Verdauungstrakt von infizierten Zecken und können nach dem Stich übertragen werden.

Zuerst treten die Schmerzen an den Extremitäten auf, dann auch rund um den Rumpf. Die Schmerzen werden meist innerhalb weniger Tage so intensiv, wie man sie „noch nie erlebt hat“, beschreibt...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.