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Erysipeltherapie Der Wundrose ein bisschen Druck machen

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Typisch für das Erysipel ist das scharf begrenzte Erythem mit Ödembildung (links). Und auch im Gesicht kann es auftreten (rechts). Typisch für das Erysipel ist das scharf begrenzte Erythem mit Ödembildung (links). Und auch im Gesicht kann es auftreten (rechts). © iStock/bleex; wikimedia/Klaus D. Peter, Wiehl, Germany (CC BY 3.0 DE)

Das Erysipel entsteht oft auf dem Boden eines Lymphstaus. Kompression zusätzlich zum Antibiotikum kann den Flüssigkeitsabfluss verbessern. Eine gefährliche Ausbreitung der Erreger ist dadurch nicht zu befürchten.

Die durch Streptokokken ausgelöste Wundrose breitet sich entlang der kutanen Lymphspalten rasch in proximaler Richtung aus. Als Eintrittspforten dienen kleine Verletzungen (z.B. Tinea pedis), aber auch ausgedehnte chronische Wunden (Ulkus cruris etc.). Initial berichten die Patienten oft über Fieber und Schüttelfrost. Die typische schmerzhafte scharf begrenzte Hautrötung bildet sich oft erst später, schreiben Professor Dr. Knut Kröger von der Helios Klinik Krefeld und Kollegen. Blasen, Nekrosen und Hämorrhagien können das Bild verkomplizieren, aber auch zu Verwechslungen Anlass geben (s. Tabelle). Im befallenen Areal bildet sich häufig ein ausgeprägtes Ödem. Die Diagnose gelingt in der Regel…

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