Deutsche Stentpatienten zum Infarkt verdammt

Autor: CG

Kassen weigern sich, Koronarpatienten, die mit einem Stent versorgt wurden, den empfohlenen Thromboseschutz zu bezahlen. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie protestiert schärfstens.

Hintergrund des Konflikts: Die duale Plättchenhemmung mit ASS und Clopidogrel ist in der Nachbehandlung der Stentimplatation entscheidend um einen thrombotischen Verschluss des Stents zu vermeiden, so die Kardiologen. Clopidogrel besitzt allerdings für diese Indikation keine Zulassung. Prospektive randomisierte plazebokontrollierte Studien zum Einsatz von Clopidogrel nach Koronarstenting gibt es nicht – und wird es auch nicht geben, da sie auf Grund des heutigen Wissensstandes unethisch wären, heißt es im Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.

Tausende Todesfälle <ls />vermeidbar?

Die Stentthrombose ist eine lebensbedrohliche Erkrankung (Mortalität 45 %) und führt bei 80 %...

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