Diabetesmedikament kann vor Rezidivinsulten schützen

Autor: Dr. Elke Ruchalla

Pioglitazon könnte sich zur Sekundärprävention nach Schlaganfall für Patienten mit Prädiabetes eignen. © iStock/Liliia Lysenko

Bei etwa der Hälfte aller Schlaganfallpatienten liegt eine Insulinresistenz vor, auch wenn noch kein manifester Diabetes besteht. Pioglitazon verbessert das Ansprechen auf Insulin und soll auch gefäßprotektiv wirken.

Durch seinen anti-atherosklerotischen Effekt kann Pioglitazon bei Patienten mit Insulinresistenz nach Apoplex sowohl erneute Insulte und Myokardinfarkte als auch manifeste Diabeteserkrankungen verhindern, wie die IRIS-Studie gezeigt hat. Allerdings hatte man darin Insulinresistenz nach einem selten verwendeten Modell definiert. Inwieweit sich die Ergebnisse also auf die klinische Praxis übertragen lassen, ist fragwürdig, schreiben Dr. J. David­ Spence vom Stroke Prevention & Atherosclerosis Research Centre, Western University im kanadischen London und Kollegen. Sie nahmen sich die Arbeit erneut vor und reanalysierten Daten von 2885 Patienten mit Prädiabetes (HbA1c 5,7–6,4 %).

In der...

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