Diätgetränke, die dick machen

Autor: Sy

Vom Sportlerwasser bis zum Koffeindrink: Zur Zeit bringt die Getränkeindustrie erstaunlich viele Getränke „speziell für Diabetiker“ auf den Markt. Der Grund: Mit diesem Etikett kommen sie um das Einweg-Pfand herum. Ihr Wert für die Gesundheit ist fraglich.

Fructose heißt das neue Zauberwort der Getränkehersteller. Umgangssprachlich Fruchtzucker genannt, ersetzt die Fructose den ungeliebten Kristallzucker, die Glucose, in den neuen Getränken. Dadurch stellen sich die Diätdrinks nicht nur als gesund dar, sie eignen sich angeblich auch „zur besonderen Ernährung bei Diabetes mellitus“. Die Verbraucherzentralen aber warnen: Fructose enthält etwa die gleiche Menge an Kalorien wie herkömmlicher Zucker – die Industrie wolle lediglich die Pfandpflicht umgehen.

Ein Schlupfloch in der Verpackungsverordnung kommt den Herstellern dabei zugute. Die Fructose-Getränke werden als Diabetikerbedarf ausgewiesen, auf den kein Einweg-Pfand erhoben wird. Angepriesen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.