Diagnostisches Fenster auf 16 Tage verkürzt

Autor: ara

BERLIN – Auch mit den modernsten HIV-Suchtests der 3. und 4. Generation sind falsch-positive Ergebnisse zwar sehr selten, aber nicht gänzlich auszuschließen. Auf Bestätigungsteste wird man in absehbarer Zeit nicht verzichten können.

Tests der 3. Generation weisen zusätzlich zu IgG- auch IgM-Antikörper gegen HIV nach, Tests der 4. Generation außerdem das p24-Antigen. Weil das Antigen viel früher im Serum auftaucht als spezifische Antikörper, konnte das diagnostische Fenster von über 60 auf 16 Tage verkürzt werden. Der. 4.-Generation-Test hat dafür eine nicht ganz so hohe Spezifität, liefert also geringfügig mehr falsch-positive Ergebnisse. „Der Benefit ist aber so groß, dass wir diese Spur auf keinen Fall wieder verlassen werden“, sagte Privatdozentin Dr. Susanne <forced-line-break>Polywka vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) bei den 12. Münchner AIDS-Tagen.

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