Dicken Beinen droht Amputation

Autor: PGT

Ihr Patient verspürt plötzlich heftige Schmerzen in einer Extremität, die Sie sich nicht erklären können. Zudem ist die Extremität angeschwollen, und der Betroffene hat vor kurzem eine i.m.-Injektion

 

erhalten. In einem solchen Fall ist Eile geboten, denn es könnte sich um eine Streptokokkenmyositis handeln. Nur eine sofortige Operation kann das Leben Ihres Schützlings dann noch retten.

Ein 40-jähriger Patient klagte nach einem grippalen Infekt über ischialgiforme Schmerzen und erhielt deshalb von seinem Hausarzt eine NSAR-Injektion. Einen Tag später verschlechterte sich der Allgemeinzustand, und der Mann gab starke Muskelschmerzen in beiden Beinen an. Bei stationärer Aufnahme befand er sich bereits in einem septischen Schockzustand, in dessen Verlauf er kurze Zeit später an irreversiblem Kammerflimmern verstarb. Die pathologische Untersuchung ergab eine gangränöse Myositis der linksseitigen Glutealregion auf Grund einer Infektion mit betahämolysierenden Streptokokken der Gruppe A.

Streptokokkenmyositis auch nach Bagatelltrauma

Ebenfalls tödlich endete eine solche Infektion...

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