Die Arzneimittel-Zitrone wird ausgequetscht

Autor: khb/REI

Fast eine Milliarde Euro sollen die Vertragsärzte in

 

diesem Jahr im Vergleich zu 2001 bei den Arzneimittel-Verordnungen einsparen. Das haben KBV und GKV-Spitzenverbände vereinbart. Das wichtigste Therapie-Instrument der Hausärzte wird damit wieder einmal auf Sparflamme gesetzt. Ob das Ziel erreichbar ist, steht in den Sternen. Fest steht nur: Das erste budgetfreie Jahr wird einhergehen mit Seelenmassage der KVen, Druck auf die Verordnungen und Individualregressen.

"Dese Vereinbarung ist ein Meilenstein x96 wir liefern den lebendigen Beweis, dass die Selbstverwaltung funktioniert" freute sich Vize-KBV-Chef Dr. Leonhard Hansen, nachdem der KBV-Länderausschuss den Deal am 25. Januar abgesegnet hatte. Inhalt der Vereinbarung: Das bundesweite Arzneimittelausgaben-Volumen (bisher: Summe der Regional-Budgets) beträgt 2002 rund 19,5 Mrd. Euro. Das sind 4,5 % mehr als im vorletzten Jahr x96 aber 4,75 % weniger als 2001. Dr. Hansen nennt die Vorgabe "ehrgeizig". Tatsächlich sind die GKV-Arzneiausgaben in den letzten Jahren nur 1997 ähnlich stark gesunken x96 das lag allerdings damals vor allem an den stark hochgesetzten Zuzahlungen der Versicherten.

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