Die Aussichten sind aber besser, wenn diese Strategie früh eingeschlagen wird

Autor: fg

Das multiple Mye­lom ist trotz aller Fortschritte in der medikamentösen Therapie in den letzten Jahren nach wie vor nicht heilbar – außer durch eine allogene Stammzelltransplantation. Das übliche Vorgehen ist dabei eine Tandemtransplantation. Eine italienische und eine amerikanische Studie belegen, dass sich damit beachtliche Gesamt- ebenso wie ereignisfreie Überlebenszeiten erzielen lassen.

Italienische Kollegen hatten zwischen 1999 und 2005 bei 100 Patienten mit neu diagnostiziertem Mye­lom dieses Prozedere angewendet; Dr. Benedetto Bruno, Turin, und Kollegen berichten nun über den Erfolg: Die Patienten hatten eine VAD-Induktionstherapie erhalten (Vincristin, Doxorubicin, Dexamethason), anschließend eine zyto­reduktive Therapie mit Melphalan 200 mg/m2, gefolgt von einem autologen Stammzellsupport und schließlich nach einer nichtmyeloablativen Ganzkörperbestrahlung mit 2 Gy eine allogene Transplantation von einem HLA-identischen Geschwister.

Mediane Überlebenszeit noch nicht erreicht

Nach median fünf Jahren Nachbeobachtung ist der Medianwert der Gesamtüberlebenszeit noch nicht...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.