Die Embolie fliegt Economy

Autor: Dr. Anna-Lena Krause

Wer eine Reisethrombose vermeiden will, sollte die Beine nicht dauerhaft in eine aufrechte Position klappen. © fotolia/kasto

Ob Clubhotel in Thailand oder mit dem Rucksack nach Südamerika: Die Reiselust der Deutschen steigt – und damit das Risiko für eine venöse Thromboembolie. Dieses wird auch durch Faktoren wie Flugangst und Nickerchen bestimmt. Eine medikamentöse Prophylaxe ist allerdings nur für die wenigsten empfehlenswert.

Innerhalb eines Jahres reisen rund 3,5 Millarden Personen mit dem Flugzeug. Im gleichen Zeitraum erleidet jeder Tausendste eine venöse Thromboembolie (VTE). Berichte über Menschen, die nach einem Langstreckenflug an einer Lungen­embolie gestorben sind, verunsichern die Bevölkerung. Aber wie häufig kommt es eigentlich zu einer reiseassoziierten VTE?

In einer Übersichtsarbeit widmeten sich dieser Frage Dr. Nicole Bonetti vom Center for Molecular Cardiology an der Universität Zürich und Professor Dr. Jürg H. Beer von der Klinik für Innere Medizin am Kantonsspital Baden. In vier prospektiven Studien, in denen Personen mindestens acht Stunden im Flugzeug saßen, lag die Inzidenz für ein...

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