Die Grippewelle rollt – die Praxis „schwappt über“ vor lauter Patienten.

Autor: Dr. Christiane Dunker-Schmidt

Gut so! – denkt die wirtschaftlich-pragmatisch orientierte Buchhalterin in mir, aber: Nimmt das denn gar kein Ende?, fragt sich die ständig unter Zeitdruck arbeitende Mutter in mir, die eigentlich zwischen Sprechstunde und Mittagessenzubereitung noch schnell drei Hausbesuche zu erledigen hätte, zur Post und in die Reinigung müsste und versprochen hatte, noch das von der Klassenlehrerin georderte Spezial-Mathe-Heft zu besorgen.

 

Aber nein, es nimmt wirklich kein Ende! Da auch viele sonst wirklich unkomplizierte nette Patienten echt krank sind, will ich nicht ungeduldig werden oder gehetzt wirken.
Der Stadtteil, in dem meine Praxis liegt, ist gut situiert, die Patienten gehen sehr differenziert mit Erkrankungen um und wissen sich meist mit Symptomen gut zu helfen.
Krankschreibungen sind von den Patienten sehr selten gewünscht, häufig muss ich darauf drängen.

Heute allerdings nicht. Als Überraschungsgast taucht ein Patient auf, den ich nur selten sehe, dann aber oft mit einem „hochakuten Schub seiner Depression“. Schon beim Betreten des Sprechzimmers wird klar – es ist wieder so weit!

Nach der Begrüßung frage ich mit...

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