Die Haut strahlt wieder: Radiatio bietet hohe Erfolgsrate

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Eine Radiatio kann u.U. auch bei sehr alten oder multimorbiden Patienten mit Basalzellkarzinom erfolgen. Das Strahlungsfeld wird vor der Therapie eingezeichnet. © fotolia/fyb

Die Radiotherapie von Hauterkrankungen und Fi­bromatosen ist etwas in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht, findet eine Dermatologin und beleuchtet die Einsatzfelder.

Seit den 1950er-Jahren ist die Röntgentherapie eine Option in der Behandlung von gut- und bösartigen Hauterkrankungen. Dank moderner Geräte und aktueller Leitlinien bietet die „weiche“ Radiatio mit geringer Eindringtiefe auch heute noch eine sinnvolle Option, schreibt Professor Dr. Bernadette­ Eberlein­, Dermatologin an der TU München.

Gutartige Hauterkrankungen und Fibromatosen

Keloide, M. Dupuytren und M. Ledderhose sowie die Induratio penis plastica sind häufige Einsatzgebiete bei den gutartigen Hauterkrankungen. Die Keloid-Radiotherapie erfolgt meist nur in der rezidivierten Situation und dann möglichst innerhalb von 24 Stunden nach der operativen Entfernung mit einer Gesamtdosis von...

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