Die neue Hautkrebsfrüherkennung bewährt sich

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Die Hautkrebs-Erkrankungsraten sind sprunghaft angestiegen, freuen sich Dermatologen. Freuen? Ja, richtig gelesen. Ansteigende Zahlen bedeuten mehr Frühdiagnosen und damit eine höhere Heilungsrate. Die Hautkrebsvorsorge greift, wie taufrische Umfragedaten zeigen.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 18 000 Menschen an einem Melanom und 175 000 an Basaliomen und Plattenepithelkarzinomen. Die Hautkrebsrate hat sich seit den 1960er-Jahren versechsfacht und in der vergangenen Dekade verdoppelt. Wenn man auch die Frühformen berücksichtigt, liegt die Zahl der neu Erkrankten pro Jahr weit über 200 000, erklärte DDG-Präsident Professor Dr. Rudolf Stadler von der Hautklinik Minden. Diese brisante Entwicklung erforderte effektive Präventionsstrategien, sodass im Jahr 2008 die Hautkrebsfrüherkennung in die gesetzliche Regelversorgung aufgenommen wurde.

Melanom manifestiert sich oft schon unter 40 Jahren

Um den Nutzen zu belegen, hat die DDG* begleitend...

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