Die Streichliste für die Sanierung der GKV

Autor: Karl H. Brückner

„Mehr Geld oder weniger Leistung“ – auf diese Formel bringt das Kieler Fritz-Beske-Institut eine neue Arbeit seines Gründers und Chefs. Darin geht es aber nicht darum, wie mehr Geld in die klammen GKV-Kassen kommen könnte, sondern allein um die Stabilisierung des Systems durch drastische Leistungskürzungen.

Professor Dr. Fritz Beske will damit die „faktenbasierte, breite öffentliche Diskussion“ um die offene Rationierung medizinischer Leistungen in der GKV eröffnen. Das sei besser als „undurchsichtige Leistungseinschränkungen“. Das laut Prof. Beske „weltweit“ beste und leistungsfähigste Gesundheitssystem stellt er selbst zur Disposition. Unausgesprochen hat der Arzt und Gesundheitsökonom damit das Allparteien-Dogma akzeptiert, nicht (wesentlich) mehr Geld ins System zu geben.

Prof. Beske erkennt zwar, dass die GKV unterfinanziert ist. Aber das Missverhältnis zwischen Geld und Leistungen rät er durch Leistungskürzungen aus der Welt zu schaffen. Hoffnungen auf eine ausreichende Finanzierung hat er...

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