Die Suche nach neuen Therapien ist sehr vielversprechend

Autor: fg

Moderne Polychemotherapien und vor allem das von der Deutschen Hodgkin-Studiengruppe (GHSG) eingeführte BEACOPP-Regime haben auch das fortgeschrittene Hodgkin-Lymphom in vielen Fällen in eine heilbare Erkrankung verwandelt. Damit ist die Arbeit für die Spezialisten aber noch nicht beendet, betont der Leiter der GSHG, Professor Dr. Andreas Engert, Köln.

 

Die aggressive Behandlung aus Chemo- und Radiotherapie haben erhebliche Langzeittoxizitäten, darunter insbesondere Zweitneoplasien, Organschäden und Infertilität. Außerdem sind Rezidive und primär refraktäre Erkrankungen wesentlich schwieriger zu behandeln. Es geht also in Zukunft vor allem darum, neue Therapien mit anderen, möglichst spezifischeren Wirkprinzipien und damit auch geringerer Langzeittoxizität zu entwickeln.

Ideale Kandidaten, so Prof. Engert, könnten monoklonale Antikörper sein, die eine effektive Zerstörung von Tumorzellen mit geringer unspezifischer Toxizität verbinden. Eine Reihe von Antikörpern ist auch bereits in klinischen Studien getestet worden, darunter solche, die...

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