Die Tücken der Lifestyle-Medizin

Autor: abc

Selbstverständlich berücksichtigt man als Arzt im Rahmen des Indizierten die Wünsche des Patienten. Doch manche Begehren, etwa nach kosmetischen Eingriffen, beruhen auf einer psychischen Störung. Hier sollten Sie „Nein“ sagen und Hilfe für das Kernproblem anbieten. – Ebenso, wenn aus Lifestyle-Gründen dezidiert ein bestimmtes Medikament verlangt wird.

Strahlende Schönheit, ewige Jugend, topfitte Erscheinung und selbstverständlich immerwährende Potenz: Um den von Hochglanzmedien und Werbung propagierten <forced-line-break />Idealen zu entsprechen, suchen immer mehr Menschen Unterstützung beim Arzt. So griffen im Jahr 2003 allein die Mitglieder der Gesellschaft für ästhetische Chirurgie Deutschland ca. 180.<nonbreaking-space />000-mal zu Skalpell, Laser, Spritze oder Fettabsauger, berichtet Privatdozent Dr. Wolfgang Harth vom Vivantes Klinikum Berlin.

Vorsicht mit Operation bei normalem Aussehen

Bei objektivierbaren Entstellungen lässt der Dermatologe am Nutzen entsprechender Eingriffe keinen Zweifel. Patienten, die wegen ihrer Erscheinung an...

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