Die Unlust der Männer an der Gesundheit

Autor: Fabian Seyfried

Männer sterben früher und leben risikoreicher als Frauen - dennoch kümmern sie sich kaum um ihre Gesundheit. Die Schuld daran liegt nicht bei ihnen, so ein Psychologe aus Hannover: Es gebe einfach keine passenden Angebote für Männer.

Wer die Gesundheitskurse der Krankenkassen nutzt, ist vor allem eines: Weiblich. Im Durchschnitt findet sich nur ein Mann unter sechs Teilnehmern. Diese Statistik allein könnte weitere männliche Interessenten davon abhalten, etwas für ihren Körper zu tun. Doch der Psychologe Thomas Altgeld kommt in der Zeitschrift Prävention und Gesundheitsförderung (2007, 2: 90-97) zu einem anderen Schluss: Die angebotenen Kurse wurden einfach falsch oder überhaupt nicht für Männer konzipiert.

Damit verstoßen die Anbieter der Programme nach Meinung von Altgeld gegen die gesundheitliche Chancengleichheit, die vom Sozialgesetzbuch (SGB V) gefordert wird. Es käme zu einem "Gesundheitsförderungsparadox": Männer,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.