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Die Zukunft liegt in der Interdisziplinären Onkologie

Autor: Interview: Christine Vetter

Prof. Dr. Otmar Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg, spricht auf dem Internistenkongress in Wiesbaden. Der Medical Tribune gab er vorab ein Interview zur Zukunft der Onkologie.

Ihr Plenarvortrag beim Deutschen Internistenkongress trägt den Titel „Interdisziplinäre Onkologie“. Was genau versteht man unter diesem Begriff?

Prof. Wiestler: Die Krebsmedizin ist in Deutschland sehr stark fachbezogen. Der Brustkrebs wird von Gynäkologen behandelt, das Prostatakarzinom von Urologen, der Magenkrebs und der Darmkrebs von Gastroenterologen und die hämatologischen Tumore vom Hämatologen. 

Ein Fachgebiet „Onkologie“, also eine Disziplin, die sich fachübergreifend um Krebserkrankungen kümmert, gibt es streng genommen hierzulande nicht. Ich bin davon überzeugt, dass dies ein Manko ist, das die gegenüber anderen Ländern verbesserungsbedürftigen Ergebnisse in der Onkologie in...

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