Doch zu viel Jod in unserem Essen?

Autor: Dr. Stefanie Kronenberger, Foto: thinkstock

Ist jetzt plötzlich zu viel Jod im Essen oder doch immer noch zu wenig? Eine kritische Fernsehsendung hat die Zusätze in Nahrungsmitteln angeprangert und die Gemüter im Jodstreit von Neuem erhitzt.

Ende März widmete das ZDF die Sendung Terra Xpress dem Jod, das in unserem Essen versteckt ist. Bei der Herstellung vieler Fertiggerichte sowie in Back- und Wurstwaren werde oft jodiertes Speisesalz verwendet, war da zu erfahren. Auf der Verpackung lasse sich zwar nachlesen, welches Salz enthalten ist, der Kunde habe aber keinerlei Einfluss darauf und die Jodmenge sei kaum nachvollziehbar. Auch dem Tierfutter werde das Spurenelement häufig zugesetzt, sodass der Jodgehalt z.B. von Milch und Eiern ansteige, ohne dass man genaue Werte kenne.

Das Problem heißt Mangel, nicht Überversorgung

In der Fernsehsendung wurde das „Jodproblem“ illustriert mit der Kasuistik eines Mannes, der wegen einer...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.