Dreifach-Blutverdünnung verstärkt Herzschutz

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Trotz effektiver – häufig dualer – Plättchenhemmung besteht nach akutem Koronarsyndrom ein hohes Risiko für ein erneutes Ereignis. Die Beigabe von Rivaroxaban könnte hier eine neue Therapie-Option darstellen.

Orale Antikoagulation plus Plättchenhemmung, zu dieser Kombination hat es bereits verschiedene Untersuchungen gegeben – doch bisher ohne überzeugenden Erfolg. In der aktuell veröffentlichten ATLAS ACS 2 TIMI 51*-Studie zeigte sich eine effektive Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse durch niedrig dosiertes Rivaroxaban.


Über 15 000 Patienten nahmen teil, sie erhielten durchschnittlich 4,7 Tage nach einem akuten Koronarsyndrom (ACS) zweimal täglich entweder 2,5 oder 5 mg Rivaroxaban bzw. Placebo über einen Zeitraum von durchschnittlich 13 Monaten. Die Standardmedikation mit 75 – 100 mg ASS wurde fortgesetzt, in 93 % der Fälle plus Clopidogrel. Als primären Endpunkt definierte man...

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