Droht ein Findelkinder-Boom?

Autor: kol

Der Säugling war voll lebensfähig. Er wurde jedoch in einem Altpapiercontainer oder bei der Müllabfuhr zu Tode gequetscht x96 so das Obduktionsergebnis. Das Neugeborene war eines von fünf ausgesetzten Babys in der Hansestadt Hamburg 1999. Daraufhin installierte der Hamburger Jugendhilfeverein "Sternipark" im März 2000 die erste Babyklappe in Deutschland.

Inzwischen gibt es hier zu Lande etwa 40 derartige Einrichtungen. Sie heißen "Babywiege", "Mosesfenster" oder "Lebenspforte". Die meisten wurden von x96 vor allem christlichen x96 Krankenhäusern eingerichtet, andere werden von Vereinen oder Stiftungen betrieben.

In der Regel handelt es sich um eine Öffnung, hinter der sich ein Wärmebettchen befindet. Wird ein Kind in dieses hineingelegt und die Klappe geschlossen, ertönt im Haus ein Signal. So ist gewährleistet, dass das Kind schnellstens medizinisch versorgt werden kann. Für acht Wochen kommt das Baby dann in eine Pflegefamilie. In dieser Zeit kann die Mutter ihre Entscheidung überdenken. Erst wenn sich die Mutter des Babys nicht mehr...

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