Dura-Leck mit Blut verschließen!

Autor: SK

Nach einer Liquorpunktion tagelang das Bett zu hüten, um drohende Kopfschmerzen zu vermeiden, ist out. Die Inzidenz des Liquorunterdrucksyndroms wird dadurch nicht gemindert. Ob der Patient leiden muss, hängt wesentlich von den „Künsten“ des punktierenden Arztes ab.

Zu den Symptomen eines postpunktionellen Syndroms zählen laut IHS-Kriterien der Kopfschmerz nach dem Aufstehen, Nackensteifigkeit, Tinnitus, Hörveränderungen, Photophobie und Nausea. Meist entwickeln sich die Beschwerden innerhalb von fünf Stunden nach der Liquorpunktion: Sie bessern sich innerhalb weniger Minuten, wenn sich der Patient hinlegt. Bis zum fünften Tag bilden sie sich meist spontan wieder zurück.

Bei der Liquorpunktion werden etwa 5 <nonbreaking-space />ml der Gehirnflüssigkeit entnommen. Der Mensch hat etwa 150 <nonbreaking-space />ml, sodass die Punktion selbst nicht für den postpunktionellen Kopfschmerz verantwortlich ist, erklärte Professor Dr. Michael Strupp vom Klinikum...

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