Dyspnoe von Lunge, Dyspnoe vom Herzen

Medizin und Markt Autor: Maria Weiß

Bei COPD-Patienten sollte auch die mikrovaskuläre Dysfunktion angegangen werden. Bei COPD-Patienten sollte auch die mikrovaskuläre Dysfunktion angegangen werden. © graphicsdunia4u – stock.adobe.com

Patienten mit COPD haben oft auch eine kardiale Problematik, häufig liegt bei ihnen eine mikrovaskuläre Dysfunktion vor. Diese kann man im Stress-Kardio-MRT sichtbar machen.

Ein typischer Fall: Ein 52-jähriger adipöser COPD-Patient mit sechs Exazerbationen im letzten Jahr und Herzinsuffizienz klagt über zunehmende Luftnot und abnehmende körperliche Belastbarkeit. Außerdem leidet er wöchentlich unter atypischen Angina-pectoris-Beschwerden. Zwei Jahre zuvor zeigte die Koronarangiographie bei ihm keine relevante Stenose. Die aktuell durchgeführte Stress-Echokardiographie bleibt – wie so häufig bei COPD-Patienten – ohne klaren Befund, in der Echokardiographie zeigt sich unverändert eine mittelgradig eingeschränkte Ejektionsfraktion.

Die kardiologische Abklärung half bei dem Patienten nicht viel weiter, denoch darf man die zunehmende Dyspnoe und die abnehmende...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.