Dysurie und Penisödem - 40-50 Kopfkissenfedern in der Urethra

Autor: Ulrich Abendroth, Foto: fotolia/lucaar

Patient findet hanebüchene Erklärung für offenbar sexuelles Missgeschick. © fotolia/Yvonne Weis

Dysurie und Penisödem trieben einen 43-Jährigen in die Klinik. In der Harnröhre steckten kleine Fremdkörper aviären Ursprungs. Autoerotik? Angeblich Fehlanzeige. Die Erklärung des Mannes klang nach Science-Fiction.

Als der Patient in die Klinik kam, hatte er bereits seit vier Tagen Miktionsbeschwerden. Sein bestes Stück war rot und geschwollen. Eine Blasenentleerungsstörung mit Restharnbildung lag nicht vor, aber im Harn fanden sich Erythrozyten. Zudem wurde eine Leukozyturie nachgewiesen und systemische Infektparameter waren erhöht. Trotz Antibiotikatherapie bestand die Penisschwellung auch noch nach zwei Tagen.

40 bis 50 kleine Federn in der Urethra gefunden

Der Befund der deshalb erfolgten Urethrozystoskopie ließ stutzen, berichten die behandelnden Kollegen: In der distalen Harnröhre steckten mit ihren Kielen ca. 40 bis 50 kleine schwarze Federn. Es dauerte, bis eine nach der anderen mit der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.