Ein dickes Ding: Abspeckmethoden bekommen ihr Fett weg

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Mit einem Magenballon gelingt es, 10 bis 20 kg abzuspecken. Inzwischen gibt es eine Version, die man einfach schlucken kann. © iStock/Gelpi

Gene machen dick, Superfood dann wieder schlank – wenn es doch nur so einfach wäre. Tatsächlich gibt es ein paar vielversprechende Ansätze in der Adipositastherapie, Wunder darf man aber nicht erwarten.

Besonders gerne werden die Gene ins Spiel gebracht, wenn es um Übergewicht geht. Dabei gibt es nur elf seltene monogenetische Formen der Adipositas, berichtete Professor Dr. Johann Ockenga, Medizinische Klinik II, Klinikum Bremen-Mitte. Und Zwillings-, Familien-und Adoptionsstudien zeigten, dass sich maximal 40–60 % des BMI durch Vererbung erklären lassen.

Was aber inzwischen durch Untersuchungen an ein- und zweieiigen Zwillingen praktisch als gesichert gilt: Dicke haben eine veränderte Mikrobiota mit weniger Bacteroidesarten und mehr Firmicutes. Die günstigere Keimzusammensetzung von Schlanken führt dazu, dass die Energieverwertung um 6–8 % höher liegt. Die Flora könnte man schon in jungen...

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