Ein friedlicher Tod in den eigenen vier Wänden

Autor: AFP

Die Deutsche Hospiz-Stiftung hat einen individuellen Rechtsanspruch auf eine professionelle Sterbebegleitung gefordert. Dieser solle bis zum Sommer in die Gesundheitsreform eingebunden werden, erklärte Stiftungsvorstand Eugen Brysch am 23.5. in Berlin.

Zu ihrem zehnjährigen Bestehen stellte die Patienschutzorganisation für Schwerstkranke und Sterbende dafür einen Entwurf für ein erstes deutsches Palliativleistungsgesetz vor. Obwohl sich die meisten Deutschen wünschten, zu Hause zu sterben, beschlössen rund 80 Prozent ihr Leben in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, begründete Brysch den Vorstoß. Dieses Missverhältnis zwischen Wunsch und Wirklichkeit solle das Gesetz aufheben.

Dem Gesetzentwurf zufolge sollen in Deutschland rund 660 so genannte ambulante Palliativdienste neu entstehen. Diese Teams aus Ärzten und Pflegekräften sollen eine flächendeckende, professionelle Sterbebegleitung sicherstellen. Für die Finanzierung der ambulanten...

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