Ein Jahr nach CANTOS: Inflammation bremsen, kardiovaskuläres Restrisiko senken?

Autor: Manuela Arand

Eine Injektion, die bei den „Waisenerkrankungen“ einmal pro Monat fällig ist, schlägt mit 15 000 € zu Buche. © iStock/nurulanga

Ziemlich genau ein Jahr ist vergangen, seit die Studie CANTOS erstmals zeigte, dass eine antientzündliche Therapie kardiovaskuläre Komplikationen verhindert, ohne am LDL zu drehen. Wie bewerten Experten die Studienergebnisse heute?

Für CANTOS-Studienleiter Professor Dr. Paul Ridker von der Harvard Medical School, quasi der Vater der Inflammationshypothese, ist die Sache völlig klar: Für ihn gibt es auch unter Hochdosistherapie mit potenten Statinen ein inflammatorisches Restrisiko, das komplett unabhängig von den Blutfetten existiert. Gegen das cholesterinbedingte Restrisiko, das sich in einem LDL über dem Zielwert manifestiert, hilft die weitere LDL-Senkung, etwa mit einem PCSK9-Inhibitor.

Um das entzündungsbedingte Risiko, erkennbar an einem erhöhten hochsensitiv gemessenen CRP (hsCRP), zu reduzieren, braucht es einen Wirkstoff wie Canakinumab. Der Antikörper blockiert Interleukin-1β und setzt damit relativ weit...

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